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Hundebesitzer tragen Verantwortung und haben Pflichten

Ein gutes Miteinander kann leicht gelingen.

 

Es ist erfreulich, dass eine große Zahl der Hundebesitzer in Bibertal alles dafür tut, dass andere nicht beeinträchtigt werden durch das Verhalten oder die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde.  Auch die Gemeinde versucht ebenfalls, ihren Teil für ein gutes Miteinander beizutragen. 

Die neu aufgestellten Hundekot-Stationen in Kissendorf/Bühl/Opferstetten und zwischen Silheim und Ettlishofen sind ein Beispiel hierfür. 

Jedem Hundehalter obliegt natürlich immer die Verantwortung und Pflicht als Halter gegenüber der Allgemeinheit/Öffentlichkeit. Niemand muß Verständnis dafür aufbringen, wenn Hunde Gehwege, Radwege, Wiesen oder Wegränder durch Kot verunreinigen. Hier sollte jeder Hundebesitzer seine Verantwortung wahrnehmen und die Verunreinigung entfernen und richtig entsorgen. Auch die Entsorgung in der Plastiktüte und anschließendem Wurf in Acker oder Feld/ Wiese oder Wegrand ist nicht hinnehmbar. 

Viele Hundebesitzer entsorgen die Hinterlassenschaften vorbildlich, hier wäre der große Wunsch, dass sich alle Hundeführer daran orientieren und anschließen.

 

Beim Freilaufen der Hunde muss durch den Hundeführer sichergestellt sein, dass der Hund auf Hörzeichen zu seinem Besitzer zurückkommt und bei Bedarf angeleint wird und nicht andere Personen durch Hochspringen oder Beschnüffeln belästigt. Nicht jeder mag Hunde und mancher hat einfach Angst vor ihnen und dies ist durch jeden Hundehalter unbedingt zu respektieren. Ist man als Hundeführer nicht sicher, ob sein Hund auf Zuruf sofort und sicher zurückkommt, sollte man den Hund an einer langen Leine führen. Somit ist sichergestellt, dass der Hund sich nicht unerlaubt vom Hundeführer entfernen kann und trotzdem einen gewissen Auslauf hat. 

Das gleiche gilt auch für den Auslauf und Spaziergang im Wald, hier sollten die Wege nicht verlassen werden und der Hund hat ohne Leine im Waldgelände nichts zu suchen. 

Unverantwortlich ist es, seinen Hund ohne Leine durchs Dorf streunen zu lassen. Auch der liebste Hund stellt immer ein Risiko dar z.B. für den Straßenverkehr, Radfahrer,Fußgänger und auch andere Tiere. Wenn etwas passiert, treffen den Halter die Folgen und dies auch völlig zurecht. 

Zudem stellt es einen mit bis zu 500,- €  bewehrten Verstoß gegen die Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Gemeinde dar, wenn ein streunender Hund z.B. auf einen Gehweg sein Geschäft verrichtet.

 

Wir Hundebesitzer sollten uns immer die Frage stellen, was wir tun würden, wenn wir als Spaziergänger ohne Hund von fremden Hunden belästigt werden - oder wenn wir Landwirt wären, deren Grund durch Hundekot verunreinigt wird - oder Jäger sind, deren Wild im Wald und Flur durch Hunde verunsichert und gestört wird. 

Wie heißt ein altes Sprichwort: "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu." Wir können, wenn wir diese Regel beachten, mit unserem Kamerad Hund und mit unseren Mitmenschen, die andere Interessen haben, sehr viel Freude und Spaß haben, sind aber nicht alleine in Wald und Flur. Rücksichtnahme ist angesagt.

Ich bitte alle Hundehalter hierzu weiter beizutragen. Auch alle Nicht-Hundebesitzer möchte ich herzlich bitten, den Herrchen und Frauchen mit ihren Schützlingen mit etwas Verständnis und Gelassenheit zu begegnen. So kann man so manche Situation gemeinsam souverän meistern. Und auch wenn nicht jeder seine Liebe zu diesen Tieren endecken wird, so ist ein wachsamer Hund in der Nachbarschaft durchaus ein Beitrag zu einem sicheren Zuhause.

 

Oliver Preußner

1.Bürgermeister und Hundebesitzer

 
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